Vegane Quiche Lorraine – mit Räuchertofu
Diese himmlisch leckere Quiche Lorraine mit Lauch und Räuchertofu ist nicht nur vegetarisch, sondern auch vegan und kommt somit ganz ohne Ei aus. Sie eignet sich perfekt als leichtes Mittag- oder Abendessen und schmeckt sowohl warm als auch kalt einfach wunderbar!

Was ist eine Quiche und woher kommt sie?
Die Quiche ist eine herzhafte Tarte aus der französischen Küche. Ursprünglich stammt sie aus der Region Lothringen (Lorraine) und hat sich von dort aus international verbreitet. Klassischerweise besteht sie aus einem Mürbeteigboden und einer Füllung aus Eiern, Sahne sowie verschiedenen weiteren Zutaten wie Gemüse oder Käse. Sie wird in einer flachen Form, der sogenannten Quiche- oder Tarteform, gebacken.
Heute gibt es zahlreiche Varianten, von der klassischen bis hin zu modernen Interpretationen mit saisonalen Zutaten. Die Bekannteste ist die Quiche Lorraine, traditionell wird sie mit Lauch, Speckwürfeln, Eiern und Sahne zubereitet. Sie entstand im 16. Jahrhundert und wurde später fester Bestandteil der französischen Küche. Heute ist sie weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit!

Quiche Lorraine – ein Klassiker vegan interpretiert
Die klassische Quiche Lorraine kannst du ganz einfach auch vegan zubereiten. Statt der Ei-Masse verwendest du dazu eine Mischung aus Seidentofu, Speisestärke und Sojajoghurt. Für den unverwechselbaren Ei-Geschmack sorgt das Kala Namak Salz. Das bekommst du im gut sortierten Supermarkt oder im Bio-Laden.
Anstelle von Speck schneidest du Räuchertofu in kleine Würfel und brätst sie in einer Pfanne knusprig an. Zusammen mit gedünstetem Lauch und Schnittlauch entsteht so eine superleckere vegane Füllung.
Bei der Wahl des Teiges kannst du zwischen selbstgemachtem Mürbeteig oder einem fertigen Quicheteig entscheiden. Ich habe in diesem Rezept einen fertigen Teig verwendet. Diesen findest du im Kühlregal und kannst ihn direkt weiterverarbeiten. Die perfekte Lösung, wenn du im Alltag nicht so viel Zeit zum Kochen hast!
Diese Zutaten benötigst du für die vegane Quiche Lorraine mit Räuchertofu
Aus den folgenden Zutaten kannst du die superleckere Quiche Lorraine ganz einfach vegan zubereiten:
- Veganer Quiche- und Tarteteig (aus dem Kühlregal)
- Olivenöl
- Räuchertofu
- Lauch
- Schnittlauch
- Wasser
- Seidentofu
- Sojajoghurt (ungesüßt)
- Speisestärke
- Kala Namak (für das Ei-Aroma)
- Salz und Pfeffer

Zubereitung
Das vollständige Rezept, inklusive Mengenangaben, findest du weiter unten in der Rezeptkarte.
Schritt 1:
Eine Quiche- oder Tarteform mit etwas Öl einfetten und den Teig hineinlegen. Die Ränder leicht andrücken und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Schritt 2:
Den geräucherten Tofu in kleine Würfel, den Lauch und den Schnittlauch in Ringe schneiden. Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober -/Unterhitze) vorheizen.
Schritt 3:
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Tofuwürfel darin etwa 6 bis 7 Minuten scharf anbraten. Dann herausnehmen und beiseitestellen.
Schritt 4:
Den Lauch mit 4 EL Wasser für ca. 7 bis 8 Minuten in der soeben verwendeten Pfanne mit geschlossenem Deckel dünsten, dann ebenfalls beiseitestellen.

Schritt 5:
Den Seidentofu, den Sojajoghurt sowie die Speisestärke, das Kala Namak, Salz und Pfeffer mit einem Schneebesen gut verrühren.
Schritt 6:
Den Räuchertofu, den Lauch und den Schnittlauch unter die Tofu-Masse rühren. Die Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

Schritt 7:
Die Quiche für 35 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche fest und leicht goldbraun ist. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen und noch warm servieren oder vollständig auskühlen lassen. Kalt schmeckt sie auch wunderbar!

Häufig gestellte Fragen zur veganen Quiche Lorraine
Kann ich auch eine andere Form für die vegane Quiche verwenden?
Um eine Quiche wie Diese zuzubereiten, ist eine klassische Quiche- oder Tarteform natürlich optimal. Du kannst alternativ aber auch eine Springform verwenden und darin entweder eine flache oder aber eine höhere Quiche backen. Das klappt ebenfalls sehr gut!
Was passt zur Quiche Lorraine mit Räuchertofu?
Die fertige vegane Quiche braucht theoretisch gar keine Beilage, sie schmeckt pur schon super! Frisch aus dem Ofen, wenn sie noch warm ist oder als Meal Prep Rezept zum Mitnehmen für unterwegs. Möchtest du aber etwas dazu essen, ist ein frischer grüner Salat mit einem leichten Joghurtdressing oder aber ein Salat mit Birne und Walnüssen eine tolle Ergänzung!
Wie lange ist die vegane Quiche Lorraine haltbar?
Deine fertige Quiche Lorraine kannst du im Kühlschrank luftdicht verschlossen problemlos etwa 3 bis 4 Tage lagern. Im Gefrierfach hält sie sich ca. 2 bis 3 Monate, allerdings könnte sich durch das Einfrieren die Konsistenz ein wenig verändern.

Wenn du dieses Rezept ausprobierst, hinterlasse mir gern einen Kommentar und/oder bewerte dieses Rezept!
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Vegane Quiche Lorraine – mit Räuchertofu
ZUTATEN
- 1 Pkg. Veganer Quiche- und Tarteteig
- 2 EL Olivenöl (etwas mehr für die Form)
- 200 g Räuchertofu
- 2 Stangen Lauch
- ½ Bund Schnittlauch
- 4 EL Wasser
- 200 g Seidentofu
- 200 g Sojajoghurt (ungesüßt)
- 1 ½ EL Speisestärke (gestrichen)
- 1 TL Kala Namak
- Salz & Pfeffer
ZUBEREITUNG
- Quiche- oder Tarteform mit etwas Öl einfetten und Teig hineinlegen. Ränder leicht andrücken, den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
- Geräucherten Tofu in kleine Würfel, Lauch und Schnittlauch in Ringe schneiden. Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober -/Unterhitze) vorheizen.
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Tofuwürfel darin etwa 6 bis 7 Minuten scharf anbraten. Dann herausnehmen und beiseitestellen.
- Lauch mit 4 EL Wasser für ca. 7 bis 8 Minuten in der soeben verwendeten Pfanne mit geschlossenem Deckel dünsten, dann ebenfalls beiseitestellen.
- Seidentofu, Sojajoghurt sowie Speisestärke, Kala Namak, Salz und Pfeffer mit einem Schneebesen verrühren.
- Räuchertofu, Lauch und Schnittlauch unter die Tofu-Masse rühren. Mischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
- Quiche für 35 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche fest und leicht goldbraun ist. Etwa 10 Minuten abkühlen lassen und warm servieren oder vollständig auskühlen lassen und kalt genießen!
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